Ziemlich weit gekommen. Und in Büsum geblieben.
James Meyerhoff kommt aus den USA, Jake Potter aus England. Heute arbeiten beide als Rettungsschwimmer und Allrounder in der Meerzeit in Büsum. Für sie einer der schönsten Arbeitsplätze Deutschlands.
James kam 2017 als erfolgreicher Wasserballspieler nach Deutschland und spielte in der Bundesliga in Hamburg. Während dieser Zeit lernte er seine heutige Frau kennen. Für die gemeinsame Familie sollte es später bewusst raus aus der Großstadt gehen. Büsum und Dithmarschen kannten und mochten sie bereits. Heute lebt James mit seiner Familie in der Region.
„Wir wollten unseren Kindern ein entspanntes Aufwachsen ermöglichen. Hier haben wir genau die Umgebung gefunden, die wir uns für unser Familienleben gewünscht haben.“
Jake kam 2023 nach Deutschland. Zuvor hatte er bereits viel von der Welt gesehen und unter anderem im Hamburger Hafen gearbeitet. Schließlich führte ihn sein Weg nach Heide. Heute ist er fest in der Region verwurzelt und hat insbesondere in Büsum und Heide eine Gemeinschaft gefunden, in der er sich wohl und zugehörig fühlt.
„Durch meine Arbeit und die Menschen, die ich hier kennenlernen durfte, habe ich gemerkt, dass ich wirklich angekommen bin. Ich habe hier Menschen gefunden, die mich unterstützen, mir den Rücken stärken und mein Leben bereichern. Gerade dieses Gefühl von Gemeinschaft und Zusammenhalt bedeutet mir sehr viel.“
Was beide an Büsum schätzen? Die kurzen Wege, bekannte Gesichter, die Gemeinschaft und natürlich das Wattenmeer direkt vor der Tür. Dabei bringen sie auch ihren eigenen Blick mit: offen, positiv und mit der Haltung, in Möglichkeiten erst einmal Chancen zu sehen.
Dass ihre Wege einmal in Büsum zusammenlaufen würden, war vermutlich nicht geplant. Dass sie geblieben sind, ist dagegen kein Zufall.