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Kultur/Kirche

Kunstgriff 24/2021: Hoffnungen in den Wind...

Kunst verstehen durch produzieren, nicht durch konsumieren

Das Interesse von Wilm Feldt hat die Kunst, vor allem die Gegenwartskunst, schon seit vielen Jahren. Ständige Begleiter dieses Interesses sind Fragen wie „was ist (keine) Kunst?“, „was ist gute/schlechte Kunst?“, „was macht Gegenwartskunst aus?“. Wie und wo bekommt man Antworten? Von Experten und „Experten“ fast nie.So wurde er vom Konsumenten zum Produzenten. Seine Arbeit ist damit auch der Versuch einer Lernkurve.
Befassung eines Technikers mit Kunst
Wilm Feldt ist kein Künstler im konventionellen Sinn, meint: er hat keine künstlerische Ausbildung. Er versteht sich auch nicht als Autodidakt. Vielmehr ist er seit vielen Jahren „Energie-Mensch“, zuerst als Handwerker, dann als Akademiker, jetzt seit einigen Jahren in der Befassung mit Kunst. Ihn interessieren die verschiedensten Zustände von Energie. Vor allem in der Wechselwirkung zwischen den Werken und den Betrachter*innen: Kommt hier Interaktion zu Stande oder nicht?Bedingt durch sein Vorleben sind die Werke von Wilm Feldt „Konstruktionen“. Sie entstehen nicht spontan „auf der weißen Leinwand“, sie sind das Ergebnis der Schaffenskette Idee – Entwurf im Kopf – handwerkliches Realisieren.
Hoffnungen in den Wind schreiben
Für 2021 plant er gemeinsam mit der Stiftung Mensch eine künstlerische Interaktion mit den Besuchern des Sommer-Open-Air der Stiftung. Die Besucher werden gebeten, ihre Hoffnungen auf Spinnakertuchstreifen zu schreiben. Diese werden dann an gespannten Seilen aufgehängt werden. Das Vorbild tibetischer Gebetsfahnen ist nicht zu verkennen.

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Kunstgriff 24/2021: Hoffnungen in den Wind...

21.08.2021 Neue Holländerei
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