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Land passt Corona-Verordnung an

+++ Update vom 29.06.2020 // 10:00 Uhr +++

Zusammenfassung der für den Tourismus besonders relevanten Aspekte der Landesverordnung zur Bekämpfung des Coronavirus SARS-CoV-2 (Corona-BekämpfVO) vom 29.06.2020. Für ausführliche, rechtsverbindliche Informationen finden Sie hier die aktuelle Landesverordnung.

Kinderbetreuung im Einzelhandel

  • Wieder zugelassen sind Kinderbetreuungsangebote im Einzelhandel. Dazu ist ein Hygienekonzept zu erstellen, die Kontaktdaten sind zu erheben und für vier Wochen zu speichern.

Veranstaltungen

  • Im Rahmen einer beruflichen Tätigkeit ist das Singen oder das Musizieren mit Blasinstrumenten in geschlossenen Räumen unter Auflagen wieder möglich. Dabei gilt zwischen den Akteuren jeweils ein Mindestabstand von drei Metern - oder die Übertragung von Tröpfchen wird durch geeignete Barrieren verringert. Zum Publikum muss ein Mindestabstand von sechs Metern eingehalten werden - oder die Übertragung von Tröpfchen wird durch geeignete Barrieren verringert. Hinzu kommen weitere Bedingungen zur Hygiene und dem Umgang mit den Instrumenten, die der Verordnung entnommen werden können.
  • Veranstaltungen im privaten Wohnraum und dazugehörendem befriedeten Besitztum, zum Beispiel im heimischen Garten, sind unter Auflagen ab Montag mit bis zu 50 Personen möglich. So muss der Gastgebende eine Einladung aussprechen, die Einhaltung der Hygienestandards und die Einhaltung des Abstandsgebot vorsehen. Zudem hat er die Kontaktdaten der Teilnehmerinnen und Teilnehmer aufzunehmen und für vier Wochen aufzubewahren. Dazu stellt das Gesundheitsministerium für Gastgebende eine Checkliste zur Verfügung.
  • Im öffentlichen Raum sind Veranstaltungen mit Gruppenaktivität, bei denen feste Sitzplätze nicht vorhanden sind oder nicht nur kurzzeitig verlassen werden und bei denen der Teilnehmerkreis nicht wechselt auch innerhalb geschlossener Räume erlaubt. Damit sind neben Festen, Empfängen und Exkursionen auch Führungen möglich. Dabei darf die Teilnehmerzahl von 50 Personen nicht überschritten werden. Die Abstand- und Hygieneregeln sind dabei zu beachten. Der Veranstaltende hat unter anderem die Kontaktdaten der Teilnehmer zu erheben.
  • Veranstaltungen mit Marktcharakter sind nun statt mit 100 Personen mit bis zu 250 Personen außerhalb geschlossener zulässig. Erlaubt sind Veranstaltungen dieser Art auch mit bis zu 100 Personen unter Auflagen innerhalb geschlossener Räume
  • Sportdarbietungen bleiben weiterhin auf den Außenbereich beschränkt

Gastronomie

  • Für die Gastronomie entfällt die Begrenzung der Öffnungszeiten von 5 bis 23 Uhr. Essen kann wieder in Buffetform angeboten werden.

Aufbewahrungspflicht für Kontaktdaten

  • Die Kontaktdaten der Gäste sind nur noch für vier Wochen aufzubewahren. Kontaktdaten sind Vor- und Nachname, Anschrift, sowie, soweit vorhanden, Telefonnummer oder E-Mail-Adresse. Hinzu kommen Erhebungsdatum und Erhebungsuhrzeit.

Corona-Postfach und Hotline für Gäste

Sie haben Fragen zu den Regelungen „Reisen und Corona in Schleswig-Holstein“?
Das Land Schleswig-Holstein hat ein "Corona-Postfach" und eine Hotline zur Beantwortung Ihrer Fragen eingerichtet.

E-Mail: corona@lr.landsh.de
Hotline: 0431 79700001

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Zusammenfassung der für den Tourismus besonders relevanten Aspekte der Landesverordnung zu Quarantänemaßnahmen für Ein- und Rückreisende zur Bekämpfung des Coronavirus vom 25.06.2020. Für ausführliche, rechtverbindliche Informationen finden Sie hier die aktuelle Landesverordnung.

  • Personen, die aus einem Risikogebiet nach Schleswig-Holstein einreisen, sind verpflichtet, sich unverzüglich nach der Einreise auf direktem Weg in die eigene Häuslichkeit oder ein andere geeignete Unterkunft für 14 Tage in Quarantäne zu geben. Nicht geeignet sind beispielsweise Campingplätze, Jugendherbergen und andere Einrichtungen mit Gemeinschaftsduschen oder -toiletten.
  • Diese Personen sind verpflichtet, sich beim zuständigen Gesundheitsamt zu melden. Wenn corona-relevante Symptome auftreten, ist das Gesundheitsamt ebenso zu informieren.
  • Die Einstufung als Risikogebiet erfolgt durch das Bundesministerium für Gesundheit, das Auswärtige Amt und das Bundesministerium des Inneren, für Bau und Heimat und wird durch das Robert-Koch-Institut veröffentlicht.
  • Das Gesundheitsministerium Schleswig-Holstein kann eine Region innerhalb Deutschlands als Risikogebiet einstufen, wenn innerhalb eines Zeitraums von 7 Tagen die Rate der Neuinfektionen höher als 50 von 100.000 Einwohnern ist.

Ausnahmen von dieser Regelung: Nicht erfasst sind Personen

  • die nur zur Durchreise einreisen
  • die beruflich bedingt Personen, Waren oder Güter transportieren
  • die sich als Mitarbeiter bei Verkehrsunternehmen oder Besatzung in einem Risikogebiet aufgehalten haben
  • die täglich oder für bis zu 48 Stunden zwingend notwendig und unaufschiebbar beruflich oder aus medizinischen Gründen einreisen
  • sich weniger als 48 Stunden im Risikogebiet aufgehalten haben
  • die einen negativen molekularbiologischen Test (sog. PCR-Test) auf das Coronavirus SARS-CoV-2 vorweisen können, der höchstens 48 Stunden vor Einreise durchgeführt wurde

>> Das müssen Urlauber und Urlauberinnen aus Risikogebieten aus dem In- und Ausland beachten - inkl. der vom Land Schleswig-Holstein benannten inländischen Risikogebiete <<

Neue Infobroschüre

+++ Update vom 20.05.2020 // 14:30 Uhr +++

Die Informationsbroschüre "Wat mutt, dat mutt" informiert über verschiedene Aspekte des Urlaubs in Zeiten der Corona-Pandemie im Nordsee-Heilbad Büsum.

Landesverordnung Schleswig-Holstein, amtliche Bekanntmachungen, Allgemeinverfügung Kreis Dithmarschen
  • Die Allgemeinverfügung des Kreises Dithmarschen über die Maßnahmen zur Bekämpfung der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 ENTFÄLLT zum 29.06.2020. Die Inhalte aus der Allgemeinverfügung sind ab sofort in der Landesverordnung (siehe oben) enthalten.

Auswirkungen eines Reise- und Beherbergungsverbots auf die Stornierungsregelung

Die rechtliche Einordnung dieser außergewöhnlichen Umstände kann nur unter Vorbehalt erfolgen. Eine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit können wir nicht geben. Wichtig ist, dass abseits der rechtlichen Beurteilung alle Seiten Verständnis füreinander aufbringen.

Die rechtliche Bewertung wurde vom Deutschen Tourismusverband auf der Grundlage des außerordentlichen fristlosen Kündigungsrechts nach Paragraph 543 BGB, hilfsweise Wegfall der Geschäftsgrundlage (313 BGB) bzw. die Regeln der Unmöglichkeit (275 folgende BGB) vorgenommen. Diese gehen den vertraglich vereinbarten Stornoregeln vor. Es liegen hier so außergewöhnliche Umstände vor, dass ein Festhalten am Vertrag dem Reisenden und dem Gastgeber nicht zugemutet werden kann. Beide werden daher von ihrer Leistungspflicht befreit. Die Stornierung erfolgt kostenfrei für den Gast. Gastgeber tragen die entgangenen Einnahmen aus der Vermietung. Reisegäste müssen eventuelle Zusatzkosten für vorzeitiges Abreisen tragen.

Da weder Reisende noch Gastgeber diesen Umstand zu vertreten haben, ist keiner dem anderen zum Ersatz eines weitergehenden Schadens verpflichtet.

Mit In-Kraft-Treten des Verbots der touristischen Nutzung dürfen Gastgeber keine Gäste mehr beherbergen. Darauf und auf die Folgen müssen Gäste hingewiesen werden, sonst macht der Gastgeber sich u.U. schadenersatzpflichtig. Neue Buchungen dürfen für den Zeitraum des Verbots nicht erfolgen.

Für Buchungen, die den Zeitraum nach dem 17.05.2020 betreffen, gelten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen mit den üblichen Stornierungsbedingungen.

Bitte setzen Sie sich bei Fragen und Stornierungswünschen direkt mit Ihrem Gastgeber in Verbindung.

Aktuelle Informationen können Sie auf der Website des Deutschen Tourismusverbands einsehen.

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