St. Marien Kirche

Auf einen Blick

HISTOUR-Punkt SM14 Die St. Marienkirche ist ein Neubau aus dem Jahre 1740

Als eigenständiges Kirchspiel wird Eddelak erstmals 1281 urkundlich erwähnt. Der 24 Meter hohe Glockenturm wurde 1676 von dem Zimmermeister Jürgen Schmakels aus Oberndorf an der Oste erbaut und seitdem mehrfach erneuert.

Nach dem Abbruch der mittelalterlichen Kirche wurde die St. Marien-Kirche 1740 von dem schwäbischen, in Heide ansässigen Baumeister Johann Georg Schott gebaut.
Der Saalbau mit hohen lichten Fenstern wird unter einem Holztonnengewölbe durch je eine umlaufende West- und Ostempore gegliedert. Aus der alten Kirche stammen zum einen das bronzene Taufbecken aus dem 13. Jahrhundert, das auf drei Klauen- oder Löwenfüßen steht, zum anderen die holzgeschnitzte Figur des Gekreuzigten von 1520. Sie erinnert an Werke des Nürnbergers Veit Stoß und gehört zu den herausragenden Arbeiten jener Zeit in Norddeutschland. Schließlich ist das Drape-Epitaph von 1619 an der Nordwand zu nennen. Der Stifter Heinrich Drape war von 1587 bis 1609 Pastor in Eddelak.

Das Hauptstück der Kirche ist der 1740 von dem Wesselburener Bildschnitzer Albert Heinrich Burmeister angefertigte, prächtige Kanzelaltar. Im gesprengten Volutengiebel steht als krönender Abschluss ein großer, die Posaune blasender Engel.
Die Orgel besteht aus zwei Werken, dessen erstes oberes 1763 von dem Itzehoer Orgelbauer Johann Daniel Busch und dessen zweites unteres 1840 von dem Altonaer Orgelbauer Alfred Wohlien hergestellt wurde. Die Orgel wurde 1989 renoviert.

Die Kirche besitzt einen 24 Meter hochen Glockenturm aus Holz. In diesem befinden sich heute zwei Glocken
 
 Kirchspiel: Aus dem Urkirchspiel Meldorf bildeten sich bis zum 15. Jahrhundert weitere Kirchspiele als Organe der Selbstverwaltung in politischen, kirchlichen, wirtschaftlichen und anderen Bereichen. Jedes Kirchspiel teilte sich wieder in Bauernschaften. Den Zusammenschluss der Kirchspiele bildete die Landesgemeinde mit ihrer Landesversammlung (Universitas terrae Ditmarsiae). Seit dem 15. Jahrhundert entstand als zentrales Verwaltungs- und Regierungsorgan das Gremium der 48 Regenten, das in Heide tagte. Die Tradition des Kirchspiels lebt bis heute und äußert sich in einer starken Selbstverantwortung und Selbstverwaltung.

Auf der Karte

St. Marien Kirche
Norderstraße 1
25715 Eddelak
Deutschland

Tel.: 04855/322
E-Mail:
Webseite: www.kirche-eddelak.de

Allgemeine Informationen

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