Nordermühle

Auf einen Blick

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HISTOUR-Punkt M13 | Die nördliche der beiden Mühlen, die die Meldorfer Silhouette prägen.

Bereits auf einer Darstellung des Kartografen Daniel Friese von 1550/60 ist die Nordermühle zu erkennen. Einst im Besitz des Meldorfer Dominikanerklosters, gehörte sie nach 1559 offenbar dem Statthalter Heinrich Rantzau; später wurde sie als königliches Eigentum von der Rentekammer in Kopenhagen verwaltet. 1791 wurde die alte Bockmühle abgebrochen und durch eine neue ersetzt. 1832 gab es den letzten Pächter auf der Mühle. Die Regierung verkaufte sie 1834. Ein Galerieholländer folgte 1840. Durch Blitzeinschlag brannte dieser jedoch 1862 ab.

Als Neubau folgte jetzt ein Kellerholländer. 1879 kaufte Müller Hinrichs die Mühle. Hermann Hinrichs übernahm sie 1930 in dritter Generation. Nach 1950 wurde die „Fortuna“ auf reinen Motorbetrieb eingerichtet.

1973 erwarb ein Mühlenliebhaber von der Müllerwitwe das Anwesen. Seitdem steht die Mühle unter Denkmalschutz. Sie besitzt noch heute ihre komplette, voll funktionsfähige Mühlenausstattung.

Für den Erhalt dieser beeindruckenden Technik wurde sie nicht zur Wohnmühle umgebaut, sondern ist ohne jeglichen Komfort nur in den Sommermonaten bewohnbar.

Bild: Historische Aufnahme der Windmühle aus dem Jahr 1905.

Auf der Karte

Nordermühle
Messnerstraße
25704 Meldorf
Deutschland

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