© Verein für Dithmarscher Landeskunde

Naturschutzgebiet Kudensee

Auf einen Blick

  • Averlak
  • Sehenswertes

HISTOUR-Punkt BG17 246 Hektar Schutzgebiet

Schon im Jahre 1938 wurde der Kudensee mit seiner Umgebung unter Schutz gestellt. Das gesamte Gebiet umfasst eine Fläche von 246 Hektar. Damit dienen die Wasserfläche des Sees mit ihren Röhrichtzonen sowie die im Süden angrenzenden ehemaligen Spülfelder und Feuchtgrünländer in den Gemeinden Kuden und Averlak dem Erhalt bedrohter Pflanzen- und Tiergemeinschaften eines für die Marsch typischen Binnensees.
In der Nacheiszeit entstand zwischen Nehrungen und Geestkante eine geschützte Meeresbucht mit ausgedehnten Sumpfgebieten und Flachwasserbereichen, in die immer wieder auch Sturmfluten der Nordsee eindrangen.

Seit Mitte des 18. Jahrhunderts wurde der natürliche Verlandungsprozess dieses Flachwassersees durch Entwässerungsmaßnahmen beschleunigt. So verringerte sich die Seefläche, 1722 noch 500 Hektar, schließlich auf die heutigen 25 Hektar, bei zuletzt 0,30 - 0,80 Meter Tiefe. 1983 brachte man die Wassertiefe auf zwei Meter und leitete die Friedrichshöfer Au um den See herum.

Einen guten Überblick über den Kudensee erhält der Besucher von einem Aussichtspunkt an der Geestkante im Dorf Kuden. Im Schutzgebiet selbst lädt eine hölzerne Aussichtsplattform am Westrand des Sees zur Naturbeobachtung ein.
Neben Rohrsängern und verschiedenen Entenarten brüten hier Bartmeise, Rohrdommel, Rohrweihe und auch Haubentaucher regelmäßig in den dichten Röhrichtzonen. Die feuchten Wiesen der Umgebung bieten bedrohten Vogelarten wie dem Kiebitz noch eine Heimat.

Die Feuchtgrünländer werden durch Landwirte extensiv bewirtschaftet und entwickeln sich mit Hilfe kleinerer Staumaßnahmen hervorragend für brütende oder rastende Wasser- und Wiesenvögel. Ein Seeadlerpaar zieht seit einigen Jahren regelmäßig hier seine Jungen groß.

Auf der Karte

Naturschutzgebiet Kudensee
Hauptstraße
25715 Averlak
Deutschland

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