Nanny-Peters-Stift

Auf einen Blick

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HISTOUR-Punkt M11 | Das älteste Stampflehmbauwerk in Norddeutschland

1795/96 wurde dieses Gebäude in zentraler Lage und an der wichtigsten Zugangsstraße von Norden (Norderviertel) im Baustil des Kopenhagener Klassizismus für Bankdirektor Peter Matthias Boeckmann errichtet Es gilt als ältestes datierbares Stampflehmbauwerk in Norddeutschland, wenn nicht gar in Deutschland. Christian Frederik Hansen (*1756, +1845), dänischer Landbaumeister für Holstein (1783-1804), wird als Architekt vermutet.
1899 übernahm die Stadt Meldorf das Anwesen, das ihr von Christiane Magdalena Peters (geb. Homann), die Witwe des Rechtanwalts Peters, zum Andenken an ihre früh verstorbene Tochter Nanny vermacht worden war (Nanny-Peters-Stiftung).

Bis 1902 entstand durch Umbau ein Stift mit einzeln Wohnungen für würdige und bedürftige Witwen unverheirateter Töchter von unbemittelten Pastoren und Beamten. 1960 zogen die letzten drei Damen aus in ein neues Altersheim am Ahlerskamp (heute: Nanny-Peters-Weg), an dem ein Relief der Meldorfer Bildhauerin Dora Maaßen an Nanny Peters erinnert.

Nach 1960 wurde das Haus für verschiedene öffentliche Verwaltungen und Aufgaben genutzt. 1972 erklärte der Denkmalschutz dieses Gebäude zum „Kulturdenkmal von besonderer Bedeutung“.

1990-1993 erfolgte eine Sanierung für ca. 2,5 Millionen D-Mark. Heute befindet sich das Anwesen in privatem Besitz.

Bild:
Nanny Christine Pauline Peters (1853-1874); ihr früher Tod war Anlass der Stiftung.

Auf der Karte

Nanny-Peters-Stift
Norderstraße
25704 Meldorf
Deutschland

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