© Verein für Dithmarscher Landeskunde

Fallohfurt

Auf einen Blick

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HISTOUR-Punkt A10 Zweig des Ochsenwegs, der die Gieselau quert

Einer der Zweige eines alten Landwegsystems, des Ochsenwegs, quert an dieser Stelle nahe der alten Grenze von Dithmarschen zu Holstein (heute Kreisgrenze zu Rendsburg-Eckernförde) die Gieselau mit einer Furt.

Der Name Ochsenweg geht auf die in Mittelalter und früher Neuzeit häufigen Ochsendriften zurück. Dabei wurden Züge mit Ochsen südwärts getrieben, unterwegs durch Waldweide gemästet und in die großen Städte wie Hamburg zur Fleischversorgung verkauft.

Der Dithmarscher Ochsenweg ist ein Nebenzweig des Hauptweges von der jütischen Halbinsel über Rendsburg nach Itzehoe.

Die erhaltene Furt ist typisch für eine Durchquerung von kleineren Bächen mit festem Untergrund, die mit Pferd und den hochrädrigen Wagen möglich war. Der Weg zur Furt ist heute durch Erlen und Gebüsch zugewachsen. Der nördlich anschließende Hohlweg war durch jahrhundertlange Nutzung viel breiter, wie vielfach noch die Knickbegrenzungen des 18. und 19. Jahrhunderts anzeigen. Der Name der Furt  kommt von der benachbarten Flur Falloh (Lohe heißt Buschheide).

Auf der Karte

Fallohfurt
25767 Albersdorf
Deutschland

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