Bei Menschen, die an einer Pollen-Allergie leiden, kommt es aufgrund einer Überempfindlichkeitsreaktion des Immunsystems zu den bekannten Beschwerden wie Nasenkribbeln, Niesen und Schnupfen, juckenden, geröteten und geschwollenen Augen.
Häufige Auslöser von Heuschnupfen sind Getreide, Gräser, Bäume, Sträucher und Kräuter.
Vom Frühjahr bis zum Spätsommer befinden sich die Pollen mit den allergieauslösenden Eiweißstoffen in der Luft kleinste Mengen (10-20 Rollenkörner pro m3/Luft) reichen bereits für eine allergische Reaktion aus. Der Allergiker hat kaum eine Chance, unbeschadet durch diese Zeit zu kommen. Heuschnupfen-Patienten reagieren zunehmend allergisch nach dem Genuss von Nahrungsmitteln wie Äpfeln, Nüsse oder Steinobst (sog. Kreuzallergie).
Das Immunsystem schlägt Alarm, da es diese Stoffe mit Pollen verwechselt. Heuschnupfen droht besonders bei warmem, sonnigem Wetter. Durch Regen werden die Pollen abgeregnet, die Patienten haben kaum noch Beschwerden.

Tipps die Ihnen helfen können:
In der Blütezeit Wiesen und Gärten meiden. Fenster beim Autofahren und Zuhause schließen. Am Abend Haare waschen, um festgesetzte Pollen zu entfernen. Wäsche nur im Haus trocknen. Pollenvorhersage beachten. Die Meereslage in Büsum mit überwiegend Westwind (der Wind bläst von der See, d. h. es fliegen keine Pollen!) sowie das Reizklima wirken sich positiv auf Pollenallergiker aus.

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